Herbst

Herbst. Einmal mehr und trotzdem ganz anders, denn kein Jahr ist dasselbe. Ich dachte, ich lasse ein paar Gedanken da. Ich versuche eigentlich immer irgendwie die ganze POSB-Geschichte weiterzuführen. In irgendeiner Form, so wie es gerade möglich ist. Aber dabei merke ich auch, dass die Online-Welt nicht so ganz meine ist. Zu wenig irgendwie und gleichzeitig zu viel. Ungreifbar und gleichzeitig angreifbar. Aber das ist ein anderes Thema.

Alles geht also weiter. Vor allem in meinem Kopf. Ich weiß nicht wie viele Songs dort neuerdings ihr Zelt aufgeschlagen haben. Da ich wenig Musik machen kann im Moment, werden sie alle gedanklich geschrieben und wenn dann die Stunde kommt, in denen meine Hände ihre geliebten Tasten finden, dann wird alles greifbar. Wenn dann noch eine goldene Stunde kommt, dann pack ich alles in den Kasten und voilà, mein Herz ist um einen Song leichter.

Im Moment habe ich tolle kreative Unterstützung und das lässt die Hoffnung groß werden, bald wieder was Musikalisches in dieses ungreifbare Netz werfen zu können.

Ich frag mich dann nur auch, für wen und warum eigentlich der ganze Aufwand? Wenn ich es aber sein lasse und das tu ich immer wieder, freiwillig und unfreiwillig, tut’s mir irgendwie weh. Also kann ich es nicht sein lassen. Viel zu groß das Glück Musik machen zu dürfen.